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Ihr seid meine letzte Hoffnung zu Leben
Guten Tag liebe Community, mein Name ist Ela, ich bin 18 Jahre alt, Asperger-Autistin und jede Sekunde ist für mich unerträglich. Ich kann nichts tun um etwas an meiner Situation zu ändern doch nach über vier langen Jahren in denen ich jede Hoffnung auf das Leben aufgegeben habe und nur noch versucht habe auf die verschiedensten Art und Weisen zu sterben, habe ich nun wieder ein kleines bisschen Hoffnung mit eurer Hilfe das erste Mal die Chance darauf zu bekommen zu Leben

Es fällt mir wirklich sehr sehr schwer alles niederzuschreiben und vor allem es öffentlich zu machen aber ich möchte das ihr meine Situation nachvollziehen könnt. Das meiste habe ich verdrängt deshalb kann ich leider nicht alles näher erläutern.

Neben meinem Asperger Syndrom habe ich nach allem zudem PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). Ich hatte nie ein normales Leben, war nie glücklich oder sorglos, war immer sehr zurückgezogen, verbrachte die meiste Zeit alleine Zuhause und hatte keine Freunde. Mit 12 Jahren wurde ich das erste Mal Opfer sexuellen Missbrauchs, welcher weitaus verstörender und komplexer war als einfache körperliche Gewalt und über einen längeren Zeitraum geschah. Fortan war mein einziges Ziel mich von allem abzulenken und nicht nachzudenken. Die meiste Zeit über habe ich geschlafen, mich kaum gerührt und Fernseher geschaut. Da meine Mutter mir und meiner Schwester jeden Morgen und manchmal noch heute grausame Worte wie "Spring doch einfach vom Fenster damit sich niemand mehr wegen Quälen muss." [An dieser Stelle möchte ich hinzufügen dass sie es auch ziemlich schwer hatte und was sie sagt eigentlich nicht so meint.] an den Kopf warf obwohl wir es schon schwer genug hatten, begaben wir uns in ein Heim und lebten dort fasst 2 Jahre lang. Als ich 15 war begann mein exzessiver Alkoholkonsum der noch bis vor einem halben Jahr wehrte. Manchmal trank ich nur ein paar Mal in der Woche doch manchmal jeden Tag bis zur Bewusstlosigkeit. Ich trieb mich sehr oft alleine irgendwo rum um meinem Zuhause und meiner verstörenden Mutter fernzubleiben und aß kaum was. Es folgten viele weitere Vorfälle. Ich wurde mehrfach vergewaltigt, wurde über mehrere Monate hinweg eingesperrt, geschlagen, traumatisiert und zerstört. Das schlimmste war zu dieser Zeit für mich das niemand das Rückgrat hatte mich hinterher umzubringen, sondern mich einem Leben unendlicher Qualen überließ. Es existieren nicht genügend Worte um die Grausamkeit dieser Vorfälle ausreichend zu betonen. Das ist alles was ich dazu schreiben kann, natürlich war da noch sehr viel mehr.

Mittlerweile habe ich zwar meinen Alkoholkonsum unter Kontrolle und weiß mich zu verteidigen doch noch habe ich nicht die Chance dazu ein normales Leben zu führen denn ich lebe immer noch mit meiner Mutter, in dieser Wohnung und dieser Stadt. Ich befinde mich immer noch in einem unbeschreiblich schlechten Zustand denn alles hier, fasst jede Ecke dieser Stadt erinnert mich an all die grausamen Vorfälle was es mir unmöglich macht das alles zu verarbeiten. Wenn ich rausgehe könnte ich jederzeit einer der Personen begegnen die mir das angetan hat und werde manchmal von mir fremden Personen als Sch***pe beschimpft obwohl ich nichts getan habe. Meine Existenz kann man nicht als Leben bezeichnen es ist eine nicht endende Tortur und ich wünsche mir nur einmal die Chance darauf zu haben zu Leben, in eine Stadt weit weg zu ziehen, ganz neu zu beginnen, Freunde zu finden, rauszugehen, einen Abschluss zu machen, eine Perspektive für meine Zukunft zu erarbeiten und vielleicht sogar glücklich zu werden. Da ich kein Einkommen habe und nicht dazu in der Lage bin zu arbeiten, kann ich meine Situation nicht ändern. Nur ihr könnt mir das ermöglichen, ihr seid meine letzte Hoffnung. Jeder Betrag kann helfen und für jeden Betrag bin ich euch wirklich unendlich dankbar. Vielen, vielen Dank im voraus.

Spenden auch über PayPal möglich: [email protected]

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr sie mir gerne stellen.